Bei diesen Ursachen von Impotenz kann der kurzfristige Einsatz von Tabletten Sinn haben. Die psychosomatische Evaluation sollte bei Erektionsstörungen folgende Aufgaben erfüllen: Die psychologischen Faktoren identifizieren, die zur Auslösung beziehungsweise Aufrechterhaltung des Symptoms beitragen; abklären, ob die Erektionsstörung primär psychogen ist und welcher Verursachungsmodus im Vordergrund steht; dem Patienten die (somatischen und organischen) Untersuchungsbefunde auf empathische Art zu verstehen sein und die möglichen Therapieoptionen erörtern, um gemeinsam zu einem „passenden“ Behandlungsansatz zu kommen. Da die Ursachen für eine ED vielfältig sein können, ist es unerlässlich, dass vorm Beginn einer Therapie eine gründliche Diagnostik durchgeführt wird. Während bei Männern unter 40 Jahren nur etwa ein Prozent von erektiler Dysfunktion – so der Fachbegriff – berichtet, tun dies bei 60- bis 70-Jährigen schon so circa 30 Prozent. Gerade bei älteren Männern jedoch stecken meistens auch körperliche Ursachen dahinter. Kritik, Ärger und Druck sind absolut kontraproduktiv – der Betroffene wird sich weiter so zurückziehen, gerade bei psychischen Ursachen kommt es so meist zur Steigerung der Erkrankung. Diese Option wird gerade bei Menschen mit Behinderung eingesetzt, beispielsweise, wenn die Reizübertragung durch eine Nervenschädigung stark vermindert oder unmöglich ist. In treating psychogenic erectile dysfunctions sex therapy offers an efficient treatment option that should be combined with somatic treatments. Sex ist sicherlich deutlich über nur der reine Geschlechtsakt. Das Ziel dieser explorativen Studie ist die effektive Dosis von Rocuroniumbromid beim Pferd und die damit zusammenhängende Wirkdauer festzustellen. Paarbezogene Störungsursachen können beim Patienten selbst liegen, hinsichtlich tiefverwurzelten Ängsten vor Frauen beziehungsweise weiblicher Sexualität, sie können aber auch direkt aus der Partnerbeziehung stammen.

Unabhängig von den Störungsursachen kommt es fast immer zur erheblichen Beeinträchtigung der partnerschaftlichen Sexualität, zu Kommunikationsstörungen, einer Bindung von Energie und Kraft, die sexuelle wie nichtsexuelle Bereiche der Beziehung negativ tönt. Das Gewicht der drei Bereiche ist bei jedem Patienten individuell verschieden, im Zusammenspiel der Faktoren lassen sich gleichwohl bestimmte Gesetzmäßigkeiten isolieren, die für primäre und sekundäre Erektionsstörungen unterschiedlich sind (Grafik). Die skizzierten Gesichtspunkte zeigen, dass es todsicher wichtig ist, partnerschaftliche Aspekte in der Diagnostik und Therapie von Erektionsstörungen zu berücksichtigen. Die Behandlung der psychischen Faktoren sollte deshalb immer mitbedacht werden, es muss allerdings nicht immer gleich eine Psychotherapie erfolgen. Deutliche Abweichungen aus unklarer Ursache, etwa wenn die Waage auffällig herunter zeigt, muss ein Arzt abklären. Theoretische Grundlagen und Praxisempfehlungen aus einer multidisziplinären Spezialsprechstunde. Wichtigstes Instrument zur Evaluation der psychischen Determinanten ist die Sexualanamnese (Textkasten), die sich primär auf die konkreten Entstehungsbedingungen und den sexuellen Status sowie partnerbezogene Faktoren konzentrieren sollte, bevor die sexuelle Entwicklung und Aspekte der Biografie fokussiert werden. Was sollte die Partnerin alles andere als tun? Mitleid ist unter diesen Umständen kein gutes Mittel – ein konstruktives, ehrliches, aber auch schonungsloses Gespräch kann über das Thema Erektionsstörung hinaus wichtige Erkenntnisse zu geänderten Lebensumständen oder Veränderungen in der Partnerschaft liefern. Was, wenn ER IHRE Reaktion als übergenug Mitleid empfindet? Großen amerikanischen Erhebungen der letzten Jahre zufolge haben etwa die Hälfte aller Männer, die älter als 40 Jahre sind, circa große Probleme mit ihrer Erektion.

Denn, so verrückt es klingen mag: Obwohl die Lebensmittelversorgung hierzulande noch nie so umfänglich war wie heute, leiden Millionen Menschen an Mangelernährung – häufig ohne es zu wissen. Oft wissen Frauen nicht, was ihren Liebsten beschäftigt: Was SEINE Ur-Ängste sind – und wie Sie ihm helfen können. Viele erektionsgestörte Männer weisen in ihrem sexuellen Verhalten gegenüber Frauen eine profunde Unsicherheit und Kompetenzangst auf und erleben sich in belastender Weise alleinverantwortlich für die sexuelle Befriedigung der Partnerin, ohne recht zu wissen, worin diese eigentlich besteht. Doch auch für Frauen ist es ein Rummel zwischen Frust und Selbstzweifeln. Früher hat man eine striktere Einteilung zwischen organisch bedingten und psychosomatischen Ursachen getroffen. Für den Patienten selbst bestehen die Auswirkungen generell in einer Verminderung der Selbstachtung und des männlichen Identitätsgefühls, in Rückzugs- und Vermeidungstendenzen, es kann zu sozialen und beruflichen Schwierigkeiten kommen, zu psychischen oder psychosomatischen Störungen. Letztere lassen sich unterteilen in Konflikte um Status und Dominanz, Probleme mit Intimität und Vertrauen und Schwierigkeiten mit sexueller Attraktivität und sexuellem Verlangen. Das Erfolgserlebnis einer ausreichenden Erektion hilft manchen Patienten, ihre psychisch bedingten Schwierigkeiten zu bewältigen. Das Basisvorgehen der Sexualtherapie in ihrer Kombination von verhaltensorientierten und aufdeckenden, konfliktbearbeitenden Elementen läßt sich schematisch so darstellen: Der Vorgabe einer für die individuelle Problematik angemessenen Verhaltensanleitung und deren praktischen Umsetzung folgt die Analyse der Erfahrungen des Paares beziehungsweise des Patienten, in der die Hindernisse und unmittelbaren Ursachen der Störung fokussiert werden sollten.

Das intensive öffentliche Interesse, das deren Markteinführung des oral wirksamen Phosphodiesterase-Hemmers Sildenafil (Viagra) ausgelöst wurde, hat Laien- wie Fachpublikum die Dimension der Problematik verdeutlicht und das Gesundheitssystem erstmals offen mit den Kosten sexueller Störungen konfrontiert. Wenn diese Störung jedoch über einen längeren Zeitraum anhält und dadurch die Lebensqualität erheblich eingeschränkt wird, spricht die Medizin von einer Erektilen Dysfunktionsstörung. Der Gesundheitsreform 2004 wurde die Versorgung mit Arzneimitteln, bei denen die Erhöhung der Lebensqualität im Mittelpunkt steht, von der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen (§ 34 Abs. 1 SGB V). Dazu gehören Veränderungen der Wirksamkeit sowie eine Erhöhung des Risikos für Nebenwirkungen. Sie sind deshalb vergleichbar hierbei Serotoninsyndrom, das ebenfalls durch einen zu hohen Serotoninspiegel durch künstliche Zufuhr des Neurotransmitters Serotonin ausgelöst wird. Haben Sie keine falsche Scheu, der Arzt wird das Problem sachlich angehen. Wenn auch die ärztliche Behandlung erfolgreich ist und ein wirksames Hilfsmittel gefunden wurde, sind die bei einigen Hilfsmitteln notwendigen Vorbereitungen nicht direkt erotisch. Unter Potenz versteht man einerseits die sexuelle Leistungsfähigkeit – und damit die Erektionsfähigkeit – andererseits aber auch die Fruchtbarkeit eines Mannes. Wenn es plötzlich im Bett nicht länger klappt, weil er nicht kann, ist das häufig ein Schock.