Von den über 400 von der Weltgesundheitsorganisation aufgelisteten Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis ist die rheumatoide Arthritis (auch „chronische Polyarthritis“ genannt) die häufigste. Allerdings: Viele Erkrankungen treten nun gar im höheren Lebensalter auf. Fortschritte der letzten 100 Jahre in unserem Kulturkreis in Hygiene, Ernährung und Medizin und nun gar Faktoren wie Friedenszeit, gestiegenes Einkommen, höherer Lebensstandard und bessere Ernährungslage lassen uns älter werden, die Lebenserwartung für Männer beträgt inzwischen 77 Jahre und für Frauen 80 Jahre. Denn einfach so lassen sich Hochdruckkomplikationen abwenden und Organschädigungen – nun gar Schäden im Innern der Nieren – verhindern. Wer konsequent und selbstverantwortlich die wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren und deren Auswirkungen verringert, kann einen Großteil altersbedingter Beschwerden, insbesondere aus dem Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vermeiden oder zumindest die Folgeschäden stark mindern. Mein Blutdruck reagierte sofort und ist (ohne BD-Medikamente) im normalen/optimalen Bereich. Auch Nervosität aufgrund der Untersuchung beim Arzt kann beispielsweise den Blutdruck vorübergehend erhöhen. Sauerstoff ist für ein jeder Zelle im Körper lebenswichtig. Die Babylonier wussten schon etwa 2000 Jahre ante Christum, dass das Blut in Adern oder Gefäßen durch den Körper fließt. Darüber hinaus kommt es darauf an, Risikofaktoren rechtzeitig zu entdecken, die unbemerkt erheblichen Schaden im Körper anrichten und das Leben verkürzen. Etwas differenzierter sind die Empfehlungen bei normalem und „noch-normalem“ Blutdruck, bei dem die Hypertonologen ebenfalls zu der gezielten Behandlung raten, wenn gleichzeitig weitere Risikofaktoren vorliegen. Grundlage der Hypertoniebehandlung – und auch der Hypertonieprävention – ist der Abbau von Risikofaktoren.

Rituximab wirkt durch einen Abbau von B-Zellen, einem Typ von körpereigenen Immunzellen, der Schwellungen und Gelenkschäden bei Personen mit rheumatoider Arthritis verursacht. Dies gilt nun gar, als eine Analyse der Daten von rund 6 500 in der Framingham Heart Study erfassten Personen gezeigt hat, dass die Blutdruckamplitude bei über 60-Jährigen die höchste Aussagekraft als Prädiktor fürs Risiko einer KHK besitzt. Mit jedem Herzschlag werden rund 80 Milliliter Blut in die Hauptschlagader gepumpt. Zum Vergleich: Ein Glas Weißwein (0,2 l) enthält rund 12 g Alkohol, ein Glas Schnaps etwa 6 g. Zahlenmäßig überlegen davon sind sogenannte kontrollierte Studien, bei denen man die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt hat: Gruppe A erhielt dauernd wie ein Glas Rote Bete Saft, während Gruppe B scheinbar der gleiche Saft serviert wurde, dem man aber nach Tatsachen den mutmaßlich wirkenden Inhaltsstoff künstlich entzogen hatte. Alt zu werden und dabei jung zu bleiben ist der Wunsch der meisten Menschen.

Für die meisten Menschen wird es irgendwann nach dem 40. Geburtstag zu einem Gedanken und nach dem 50. Geburtstag zu einer Gewissheit: der Alterungsprozess betrifft auch mich persönlich. Neben einer genetischen Veranlagung zählen zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress dazu. Die Deutsche Hochdruckliga (DHL) setzt sich neben der Weiterentwicklung der Hypertonie-Forschung besonders dafür ein, möglichst viele Menschen über die Gefährdung durch Bluthochdruck aufzuklären. Liegt eine Hypertonie vor mit Werten von allzu 140/90 mmHg, so ist neben allgemeinen Maßnahmen auch eine medikamentöse Therapie zu erwägen. Zu den allgemeinen Maßnahmen der Hypertoniebehandlung zählen somit die Gewichtsreduktion, eine regelmäßige körperliche Aktivität sowie der weitgehende Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Welche therapeutischen Maßnahmen bei der Hypertonie konkret zu ergreifen sind, richtet sich nach Angaben der Hochdruckliga nach dem kardiovaskulären Gesamtrisiko, welches bestimmt wird durch begleitende Risikofaktoren, Begleiterkrankungen und Endorganschäden. Die Auswahl des geeigneten Medikamentes hängt ferner vom Alter, den Vor- und Begleiterkrankungen sowie vom Ansprechen des Blutdrucks auf die Medikamente ab. Falls Du also unter Hypertonie leidest, empfehlen wir Dir mit Deinem Arzt und dem Blutspendedienst abzuklären, ob auch Du von den Vorteilen einer Blutspende profitieren kannst. Werden Sie Nichtraucher! Wenn Sie an Bluthochdruck leiden und gleichzeitig rauchen, steigt Ihr Risiko für einen Herzinfarkt.

Wenn Deine Blutdruckwerte also exemplarisch mit „140 zu 80“ gemessen werden, liegen sowohl der systolische Wert, der immer zuerst genannt wird, als auch der diastolische Wert im Normalbereich. Die Hypertonologen erhoffen sich von den neuen Empfehlungen eine deutlich bessere Hochdruckbehandlung in Deutschland. „Noch-normal“ ist entsprechend dem neuen Klassifikationsschema ein Blutdruck zwischen 130 und 139 mmHg systolisch und 85 bis 89 mmHg diastolisch. Eine Hypertonie liegt somit ab 140/90 mmHg vor. Blutspenden eine Blutdrucksenkung bei der Probanden-Gruppe mit Hypertonie erzielt werden konnte. Eine besondere Form der Hypotonie ist das Orthostase-Syndrom, beim die Beschwerden durch eine plötzliche Lageänderung und zwar konkret von der liegenden in die stehende Position verursacht werden. Es einverstanden dokumentiert worden, dass durch eine mitunter sogar nur moderate Gewichtsreduktion eine nachhaltige Blutdrucksenkung erwirkt werden kann. Allerdings schlagen die Medikamente nicht bei allen Betroffenen gleich gut an. Hinzu kommt: Sie müssen dauerhaft eingenommen werden. Insofern ist es sehr zu empfehlen, dass die Dosis der Medikamente so klein wie möglich bleibt. Ursache für eine zu geringe Zahl von Samenzellen oder für unterentwickelte bzw. missgebildete Samenzellen ist oft ein nur teilweises Versagen der Keimschicht im Hoden, z. B. infolge länger dauernder Hungerzustände, unzureichender Vitaminversorgung oder chronischer Gifteinwirkung.