Tätig werden bei einem Blutdruck von 200 ? Meist sind Altersdepressionen allerdings seelisch ausgelöst durch typische Probleme und Konflikte, die dabei Älterwerden in der Mache haben. Gerade nach dem Jahreswechsel macht es deshalb Sinn, wieder zu den normalen Lebens- und Essgewohnheiten zurückzukehren und dem Körper durch gesunde und idealerweise cholesterinsenkende Ernährung etwas Gutes zu tun. Etwas vereinfachend kann gesagt werden, dass bei einer leichten Depression das Leiden eines Menschen sozial und beruflich oft noch kompensiert ist und dieser Mensch unter großen Anstrengungen seinen sozialen Verpflichtungen noch nachkommen kann. Zu den biologischen Ursachen zählen primär erbliche Faktoren: bestimmte Gene, die mit einem etwas erhöhten Risiko für eine Depression verbunden sind. Die Lebenszeitprävalenz, d. h., das Risiko eines Menschen im Laufe seiner Lebensspanne, zumindest einmal an einer Depression zu erkranken, wird mit 7 – 18 % beziffert. Viele Menschen mit einer depressiven Episode in der Vorgeschichte bleiben dauerhaft stabil, allerdings beträgt das Risiko für eine Neuerkrankung, also eine rezidivierende depressive Störung, über 50%. Noch größer ist das Risiko, wenn der depressiven Episode eine Dysthymie vorausging. Außerdem ist wichtig, ob die schwere depressive Erkrankung mit psychotischen Symptomen (z.B. Diagnostik machen. Hierzu können neben spezifischen Fragen zu den Symptomen ihrer Depression auch noch verschiedene Fragebögen gehören.

Dies mag mühselig erscheinen, ist aber besonders wichtig für die Planung Ihrer optimalen Behandlung! Der Wille zu Aktivitäten kann durchaus existieren, aber der Betreffende erlebt sich entscheidend lustlos, antriebslos, schwach und kraftlos, ohne Schwung und ohne Initiative. Die Krankheit zu akzeptieren und professionelle Hilfe anzunehmen, sind die ersten Schritte Richtung Genesung. Aber wo fängt Krankheit an? Der andere Pol dieser seelischen Störung ist die Manie, die noch schwieriger als Krankheit zu erkennen ist. Es wird zunehmend schwer, sich mit mehreren Dingen gleichzeitig zu beschäftigen, man erlebt sich selbst als abwesend, mit den Gedanken woanders. In der Mehrheit Menschen verarbeiten eine solche Erfahrung nach einer gewissen Zeit und schöpfen wieder Lebensmut. Die Psychotherapie wird gebräuchlich durch Medikamente ergänzt und führt in den meisten Fällen zu der nachhaltigen Besserung und Stabilisierung. Die Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) gibt in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) eine Übersicht über die Häufigkeit von Depression. Deshalb sollte die Behandlung dieser depressiven Störung durch Psychotherapie erfolgen, um Ursachen erkennen und neue Verhaltensweisen für mehr Lebensqualität erlernen zu können. Erst die eingehende psychiatrische/psychotherapeutische Untersuchung deckt die depressive Störung auf und ermöglicht damit eine fachgerechte Behandlung.

Liegt ausschließlich eine Dysthymia vor, ist eine medikamentöse Behandlung größtenteils nicht brauchen. Depressiv gefärbte Anpassungsstörungen treten für gewöhnlich unzerteilbar direkten ursächlichen und zeitlichen Zusammenhang mit besonderen Belastungen auf. Eine depressive Anpassungsstörung unterscheidet sich von den anderen Depressionen durch Dauer und Schweregrad, in einigen besonders gravierenden Fällen können jedoch auch Anpassungsstörungen einen chronischen Verlauf nehmen. Wenngleich von welcher Definition her als Dysthymia eher leichtere depressive Verstimmungen bezeichnet werden, so darf nicht verkannt werden, dass durch den unbehandelt oft chronischen Verlauf über die Lebensspanne hinweg doch ein erheblicher Leidensdruck entsteht. Indem kann die Erkrankung weitere Gelenke befallen und zu dauerhaften Schädigungen führen. In ca. 50 bis 75% aller Fälle bleibt es nicht bei einer einmaligen depressiven Erkrankung. Kommentar: Wenngleich sich nicht bestreiten lässt, dass diese Methode häufig zu einer kurzfristigen Enthaltung führt, so ist der langfristige Effekt doch fraglich. Auf dem Höhepunkt einer schweren Depression erwacht Jemand manchmal nach ein oder zwei Stunden bereits wieder und kann für ewig lange nicht einschlafen. Hier sind zwei Tendenzen wahrzunehmen. Ursächlich spielen hier neben körperlichen, d. Als somatogene oder organische Depressionen bezeichnet man solche Depressionsformen, die ursächlich auf einer Erkrankung des Gehirns, auf eine nicht im Gehirn lokalisierbare Körpererkrankung oder auf Medikamentennebenwirkungen zurückzuführen ist.

Ursächlich geht man weiterhin davon aus, dass bei dieser Depression Stoffwechselvorgänge im Gehirn gestört sind und es an biologisch wirksamen Botenstoffen (Neurotransmitter) mangelt. Depressionen oder Manien, die häufig durch äußere Umstände ausgelöst werden, beruhen nach neueren Erkenntnissen auf einer Stoffwechselstörung im Gehirn. Traurigkeit kann allerdings dann Hinweis auf eine Depression sein, wenn sie nicht aus einer Erschöpfung resultiert. Sie sprechen einem „Erkalten über Gefühle“ oder einer „seelischen Mauer“, die sie umgibt. Sie ist so häufig und ihre Symptome sind so gravierend, dass sie nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zu den Krankheiten zählt, die als größte Gefährdung für das Leben und die Gesundheit betrachtet werden. So kann der lang ersehnte Übergang in den Altersruhestand depressionsauslösend wirken, damit resultierenden Gefühl, seinen angestammten Platz im Leben zu verlieren und jetzt zum „alten Eisen“ zu gehören. Weil man sich nicht traut seinen Freunden mitzuteilen an einer Depression zu leiden, verstehen diese die eigenen Reaktionen oft falsch und wenden sich aus Ärger ab. Ein Beispiel: Wer seinen Partner sehr liebt, ist sehr traurig, wenn er ihn verliert. Krank bedeutet im Falle einer Depression nicht einfach nur traurig, wie viele Menschen meinen. Sie sind gekennzeichnet durch grundlose Heiterkeit, Selbstüberschätzung, Gedankenflüchtigkeit, ein deutlich vermindertes Schlafbedürfnis, gesteigerten Rede-, Bewegungs- und Betätigungsdrang und rascher Entschlusskraft, die für das Individuum hintereinander der Selbstüberschätzung und einer Minderung der kritischen Selbstbetrachtung selbstschädigend werden kann.