Die Risikofaktoren sind meist identisch mit denen einer koronaren Herzkrankheit:Alter, Diabetes mellitus, Hypertonie (Bluthochdruck), Hypercholesterinämie (zu hoher Cholesterinspiegel im Blut) und Rauchen. Risikofaktoren hierfür sind das Zigarettenrauchen, Bluthochdruck, Fettstoffwelchselstörungen oder Diabetes mellitus. Die Risikofaktoren sind dieselben: zu hohe Cholesterinwerte, Hypertonie und Arteriosklerose. Die Inzidenz ist damit Lebensalter und einer Reihe körperlicher (Diabetes, koronare Herzkrankheiten, Bluthochdruck) und psychosozialer (Depression, Stress, Ärger) Risikofaktoren korreliert. Im kontext der eindrucksvollen Fortschritte der Grundlagenforschung, die in den vergangenen 15 Jahren das Verständnis der Physiologie und Pathophysiologie des Erektionsprozesses grundlegend verbessert und zur Entwicklung einer Reihe neuer diagnostischer und therapeutischer Optionen geführt haben, wurde psychologischen Aspekten von Erektionsstörungen nur noch am rande Beachtung geschenkt. Im Ergebnis umfasst die Sexualtherapie mehrere Wirkfaktoren, darunter verhaltensmodifizierende Komponenten, ein gezieltes Einwirken auf Kommunikationsstrukturen, kognitive, edukative („aufklären“ und Informationen geben), paartherapeutische und psychodynamische Elemente. Psychosozialen Faktoren kommen in der klinischen Praxis bei Erektionsstörungen eine herausgehobene Bedeutung zu. In der ärztlichen Praxis dürfen psychogene Erektionsstörungen keinesfalls als eine Art „Light-Version“ der Erektionsstörungen bekannt für, da sie im Selbsterleben des Patienten oftmals subjektiv belastender sind und auch beim Partner auf weniger Verständnis stoßen und mehr Konflikte verursachen. Allgemein kurz und gut, dass Erektionsstörungen bei jüngeren Männern pflegen zu auf einer durch Ängste und Konflikte bedingten Hemmung sexueller Reaktionen beruhen, bei älteren Männern dagegen auf einem Nachlassen der zentralen und peripheren Erregbarkeit, die dann die Sexualität störungsanfälliger macht.

Letztere lassen sich unterteilen in Konflikte um Status und Dominanz, Probleme mit Intimität und Vertrauen und Schwierigkeiten mit sexueller Attraktivität und sexuellem Verlangen. Als Libido wird die Libido bezeichnet, also sowohl das körperliche als auch psychische Gieren nach sexueller Aktivität. In den mediX-Guidelines für ÄrztInnen und Ärzte in Sachen «Sexualstörungen beim Mann» werden Erektionsstörungen als «das anhaltende oder wiederkehrende Unvermögen, eine ausreichende Erektion für eine sexuelle Aktivität zu erzielen oder aufrecht zu erhalten. Das ist aber kein Grund zur Panik: Die behandelnden Ärzte können auf andere Antibiotika ausweichen. Die Umstände, dass ein einsamer kleiner Teil der befragten Männer (weniger als 20 Prozent) professionelle Hilfe für ihre Erektionsstörungen suchen und die Mehrzahl der Ärzte ihre Patienten nicht aktiv auf sexuelle Störungen anspricht, zeigen, dass es sich bei Erektionsstörungen und sexuellen Dysfunktionen insgesamt um bislang unzureichend diagnostizierte und therapierte Krankheitsbilder handelt. Betrachtet man gezielt die Verursachung von Erektionsstörungen, kann man generell sagen, dass psychosoziale Faktoren bei einem Teil der Störungen als Haupt- oder Nebenfaktoren unmittelbar ätiopathogenetisch wirken, darüber hinaus aber bei praktisch allen Patienten reaktiv eine sehr bedeutsame Rolle spielen. Wer sich ewig lange atomar solchen Land aufhalten möchte, ist hier und da verpflichtet, sich vorher gegen Tuberkulose impfen zu lassen. Wirksam gegen Streptokokken inkl. Neben den Problemen an den Gefäßen kann auch die Einnahme von Arzneimitteln gegen die Hypertonie, wie Betablockern und Diuretika, als unerwünschte Wirkung die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen.

Injektionen: Die intravenöse Injektion von Wirkstoffen direkt in den Schwellkörper erzielt eine direkte und starke Wirkung. Auch gefäßerweiternde Substanzen, die in den Schwellkörper des Glieds eingespritzt (SKAT) oder in die Harnröhre eingeführt werden (MUSE), sind zur Behandlung möglich. Diese Störung kann sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben und sowohl mithilfe von Medikamenten, als auch einem Wandel des Lebensstils oder einer Psychotherapie behandelt werden. Unter Potenz versteht man einerseits die sexuelle Leistungsfähigkeit – und damit die Erektionsfähigkeit – andererseits aber auch die Fruchtbarkeit eines Mannes. Die Fruchtbarkeit hängt von welcher Qualität der Spermien ab, welche durch genetische Faktoren und den Lebensstil beeinflusst wird. Weiter gibt es Medikamente, welche das Vermögen, eine Erektion aufrechtzuerhalten, einschränken. Andere Studien, welche die KHK-Rate von eingewanderten Japanern in den USA untersuchten, konstatierten eine Angleichung der niedrigeren japanischen etwas weniger USA-KHK-Rate. Daher sollte eine mangelnde Erektionsfähigkeit immer Ernst genommen und ärztlich untersucht werden. Die erektile Dysfunktion wird trotz dieser Zusammenhänge aber meist nicht als Krankheit angesehen, sondern als Befindlichkeitsstörung definiert und wurde seit einiger Zeit nicht ernst genommen. Große psychische Belastungen verschlechtern ihrerseits oft die organische Krankheit – beispielsweise die Stoffwechsellage oder das vegetative Nervensystem – das maßgeblich an der Regulierung der Durchblutung beteiligt ist. Bei gesunden Erwachsenen schafft es das Immunsystem jedoch in den meisten Fällen, die Bakterien vorher zu bekämpfen oder abzukapseln, sodass die Krankheit nicht ausbricht.

Da es sich bei Tuberkulose um eine Infektion mit Bakterien handelt, lässt sie sich mit Antibiotika gut behandeln. Ob man sich tatsächlich infiziert, hängt stark wie auch immer, wie eng der Kontakt mit der ansteckenden Person war, wie viele Bakterien eingeatmet wurden und wie gut die eigene körperliche Verfassung ist. Von diesem Hauptweg zweigen zahlreiche Seitenwege ab, die im Fall der Fälle spezifische Interventionen notwendig machen. Sind einer oder mehrere Mechanismen in diesem Ablauf gestört, kann es zur erektilen Dysfunktion kommen. Pathophysiologisch besonders wichtig ist nun das Endothel der Blutgefäße, das Stickstoffmonoxid (NO) und zahlreiche weitere Neurotransmitter bildet. Tatsächlich existiert nach Studienlage kein Zusammenhang zwischen dem Cholesterinspiegel und dem Schlaganfallrisiko, der diese Behauptung rechtfertigen würde, und eine mögliche Rolle des Serum-Cholesterins bei der Entstehung von Schlaganfällen und ein Nutzen von cholesterinsenkenden Medikamenten ist umstritten. überdies wird die Akzeptanz jeder Therapie erst einmal durch psychosoziale Faktoren bestimmt beziehungsweise begrenzt, wodurch diese Einflüsse zu entscheidenden Elementen in der Therapiewahl werden. Umgekehrt kann jeder erektionsgestörte Patient – unabhängig von der Verursachung seiner Problematik – von einer kompetenten Sexualberatung profitieren, die die Prognose jeder Therapie verbessern kann.