Aber auch ein zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) kann für unangenehme Beschwerden etwas an der Backe haben. Sie sind verschreibungspflichtig und dürfen von Risikopatienten mit schweren Herz- oder Kreislauferkrankungen wie z. B. Leiden, Hypotonie (niedriger Blutdruck), schwere Herzrhythmusstörungen, nach Schlaganfall sowie bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente wie andere Potenzpräparaten, blutdrucksenkender Nitraten und Alpha-Blockern prinzipiell nicht eingenommen werden. Dies gelte vor allem, als für die Studie keine Risikopatienten ausgeschlossen worden seien. Dieses Risiko ist umso größer, je stärker das Gefäß bereits geschädigt war. Damit die Gefäße sich nicht erneut verengen, setzt der Angiologe bei stark verkalkten Arterien an entsprechenden Abschnitten sogenannte medikamentenbeschichtete Stents ein, gitterförmige Gefäßstützen, die das Gefäß offen halten. Wie bei Stents in anderen Blutgefäßen auch kann es jedoch zu einer Wiederverengung der Arterien kommen. Bei 49 von 50 Männern in dieser Studie konnten Verengungen der zum Penis führenden Arterien erfolgreich beseitigt werden. Ein Schwellkörper-Implantat im Penis kann auf Bitte eine Erektion erzeugen. Jede dieser Ebenen kann gestört sein und die Kaskade zur Erlangung einer zufriedenstellenden Erektion stören. Auf einen ersten Blick kann von einer organischen Ursache ausgegangen werden, wenn die Erektionsstörung sukzessive aufgetreten ist, die Erektion „schwer gestört oder gar nicht mehr möglich ist“, wenn sie unabhängig von den Umständen auftritt und eine organische Ursache auszumachen ist.

Es ist wichtig, den Patienten/innen zu vermitteln, dass sie nicht die einzigen sind, die an sexuellen Beschwerden leiden, sondern dass es ein häufiges Problem ist, das aber behandelt werden kann. Der erste Ansprechpartner ist bei Erektionsstörungen der Hausarzt. Mann fürs Leben Ansprechpartner ist der Dermatologe, also ein Facharzt für Hautkrankheiten. Urologe (oder auch der Hausarzt) Mann fürs Leben Ansprechpartner. Sofern der Urologe organische Schäden feststellt, wählt er üblicherweise massivere Methoden, grob gesagt Ursache der erektilen Dysfunktion herauszufinden. Deshalb ist es so wichtig, Durchblutungsstörungen sobald sich die Gelegenheit ergibt zu erkennen, um rechtzeitig eine erfolgversprechende Behandlung einzuleiten. Deshalb ist es wichtig, hiermit Partner oder der Partnerin von den frühesten Anfängen an über die Erektionsstörungen zu sprechen und zu klären, dass sie todsicher der Lust sind. Bei der Sexualberatung in der gynäkologischen Praxis ist es wichtig, über die sexuellen Störungen des Mannes Kenntnisse geschlossen haben. Erektile Dysfunktion (Erektionsstörung, ED): Anhaltende oder wiederkehrende Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten; häufigste sexuelle Funktionsstörung, der Patienten zur Sexualberatung und Sexualtherapie kommen. Unter der erektilen Dysfunktion, allgemein auch Erektionsstörung genannt, wird die Unfähigkeit, eine ausreichende Steife des Glieds für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr erlangen zu können, verstanden. Die AG für Urologie, die European Association of Urology (EAU), definiert erektile Dysfunktion als die Unfähigkeit, eine für befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion im Angebot und zu erhalten.

Dies ist eine chronische Erkrankung, die zu Schmerzen bei der Erektion führt und der eine Entzündungsreaktion zu Grunde liegt, durch die Narben entstehen. Diese Methode sollte aber nur dann angewendet werden, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten der erektilen Dysfunktion ausgeschöpft sind. Dieserhalb und desterwegen kann die erektile Dysfunktion ein früher Hinweis auf sich anbahnende ernstere Herzerkrankungen sein. Wer beispielsweise in der Massachusetts Male Aging Study nicht bestätigen konnte, dass er immer eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion bekomme und halten könne, galt bereits als mindestens minimal impotent. Bspw. eine schwere, fettreiche Mahlzeit in greifbarer Nähe Einnahme der Tabletten. Weitere Informationen zu diesem Verfahren finden Sie im Fachartikel „Erektile Dysfunktion und kardiovaskuläre Medizin“. Bei der Anamnese ermittelt der Arzt gemeinsam hiermit Patienten die Krankengeschichte, um alle relevanten Informationen zu sammeln und die möglichen Ursachen eingrenzen zu können. Weitere Informationen zum interdisziplinären Ansatz finden Sie im englischsprachigen Fachartikel „Interdisciplinary options for diagnosis and treatment of organic erectile dysfunction“. Die ausführlichen Ergebnisse der Studie:Endovascular Therapy for Erectile Dysfunction-Who Benefits Most?

Außerdem wird der IIEF-5 Fragebogen (International Index of Erectile Function) eingesetzt, um den Grad des Beschwerdebildes zu objektivieren. Geregelt der Diagnostik sollte zunächst eine ausführliche Anamnese erfolgen, bei der frühere Erkrankungen und Operationen, Ernährungsgewohnheiten, Medikamenteneinnahme, Alkohol- und Nikotinkonsum, externe Faktoren wie psychische Belastungen oder Stress, das Sexualverhalten sowie Art, Schweregrad und Dauer der Erektionsstörung, das Auftreten vorzeitiger Detumeszenz, die Rigidität und Form des Penis erhoben werden. Ebenfalls können andere Anomalien, wie eine Iduratio penis plastica, auch erworbene Penisverkrümmung genannt, bei dieser Untersuchung festgestellt werden. Der Penis selbst wird auf Anomalien hin untersucht. Die Therapie umfasst daher neben der individuellen Medikation einerseits einen adaptiven somatischen Abklärungsalgorithmus unter Einbezug von Grunderkrankungen und Allgemeinmaßnahmen wie der Optimierung des Lebensstils. Hat der Arzt die Untersuchungen abgeschlossen, wird er ein Aufklärungsgespräch durchführen und geeignete Therapien vorschlagen oder die Überweisung an einen Spezialisten vornehmen. Der Arzt wird fragen, wann die ersten Störungen aufgetreten und wann sie zum Problem geworden sind. Obwohl es sich bei Gefäßproblemen um ein relativ häufiges Phänomen handelt, wird diese Ursache – selbst durch erfahrenen Ärzte – nur selten abgeklärt. Bei jüngeren Männern sind meistens psychische Probleme die Ursache für eine erektile Dysfunktion. Manche Wirkstoffe können Erektionsstörungen begünstigen. Auch bei einer Verengung der Aortenklappe (Aortenstenose) sinkt der Blutdruck, wenn’s dem Herzmuskel nimmer gelingt, ausreichend Blut durch die zu enge Klappe in den Kreislauf zu treiben.