Die Autoinjektion wirkt aber auch, wenn die Erektile Dysfunktion andere Ursachen hat – wobei dann meist medikamentöse Therapien bevorzugt werden. Die Stoßwellentherapie führt zur Gefäßneubildung im Penis. Die penile Stoßwellentherapie niedriger Intensität ist ein fester Bestandteil in der Behandlung der erektilen Dysfunktion entsprechend den Europäischen Empfehlungen der Urologie (European Association of Urology). Die „European Society of Hypertension“ (ESH) und die „European Society of Cardiology“ (ESC) haben ihre Empfehlungen erst 2013 herauf angepasst. Mit Sildenafil (z. B. Viagra) wurde 1998 der erste PDE-5-Inhibitor aufm Markt eingeführt und steht seit 2013 auch als Generikum von verschiedenen Anbietern zu Verfügung. Avanafil (z. B. Spedra) wurde 2013 in der EU zugelassen. Aktuell sind durch die europäische Zulassungsbehörde (EMEA) die vier selektiven PDE-5-Inhibitoren (Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil) zur Therapie der erektilen Dysfunktion zugelassen. PDE5-Hemmer, wie Sildenafil, konnten und können in vielen Fällen Hilfestellung leisten, um Männern (und ihren PartnerInnen) wieder zu einem befriedigenden Sexleben zu verhelfen.

Entstehen aber jedenfalls gute Möglichkeiten mit medikamentöser Unterstützung wieder eine entsprechend erfüllende Sexualität leben zu können. Hierbei handelt es sich um eine therapeutische Möglichkeit, die eine über 90%-ige Wirksicherheit besitzt (nur der eine oder andere Therapieversager), stellt aber eine „invasive“ Therapieform dar. Der Wirkungseintritt findet 30-60 min nach Einnahme statt, die Wirkungsdauer kann so weit wie 12 Stunden betragen. Aufgrund der anderen Molekülstruktur kann die Wirkungsdauer bis zum Gehtnichtmehr 36 Stunden betragen. Als kurzes Fazit: Die Krankenkasse übernimmt die Diagnose- und Beratungskosten, jedoch nicht die Kosten für Potenzmittel wie Cialis oder Viagra. Dies gibt’s nicht immer möglich, teilweise kommt es trotz „anatomischen“ Nerven-/Gefäßerhaltes zur schwerwiegenden Funktionseinschränkung. Dass der Mann ins Haus der Frau zieht, ist dennoch eine absolute Ausnahme und nur dann möglich, wenn ihn seine eigene Familie nimmer versorgen kann. Ungünstig ist es, wenn man das Thema nur schnell anschneidet bevor man aus dem Haus muss. Ob die Kosten der Behandlung im Einzelfall übernommen werden, muss mit der zuständigen Krankenkasse geklärt werden. Die Einnahme muss dabei Arzt besprochen und mögliche Nebenwirkungen abgewogen werden.

Ob die Methode jeden Fall einzeln angewendet werden kann, sollte individuell mit dem Arzt besprochen werden. Klingt die Erektion nach ein, zwei Stunden nicht ab und wird schmerzhaft, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Nun ist es Ich hab’s gewusst., dass keine Erektion auftritt bzw. das diese nicht ebenbürtig ist, um einen befriedigenden Geschlechtsverkehr durchzuführen. Bei den PDE 5 Hemmern (Phospodiesteraseinhibitoren) handelt es sich um gefäßwirksame Substanzen, die auf die Bereitstellung von NO (Stickstoffmonoxyd) im Schwellkörper wirken und so eine Verbesserung der Erektion bewirken, bzw. die relaxierende Wirkung des NO im Corpus cavernosum (Penis Schwellkörper) verstärkt. So verwundert es nicht, dass Medikamente wie Sildenafil bei Frauen unbefriedigend wirken. Durchblutung im Beckenbereich, was ebenfalls vorbeugend wirken kann. Und schon kleine Bewegungseinheiten im Alltag genügen, um beispielsweise Stress abzubauen, Übergewicht zu reduzieren und die Durchblutung zu fördern – alles Faktoren, die gut für die Potenz sind. Für Frauen gibt es auch medizinische Möglichkeiten, mit Medikamenten, insbesondere Hormonen, einzugreifen und das Empfinden, die Anregbarkeit und die Durchblutung der Geschlechtsorgane zu fördern.

↑ Walter Krause u. a.: Andrologie: Krankheiten der männlichen Geschlechtsorgane. Sie wird bereits seit den 1980er-Jahren angewandt und wirkt auch, wenn die für eine Erektion notwendigen Nervenbahnen gestört sind – z.B. Bei der Selbstinjektionstherapie handelt es sich um in den Schwellkörper injizierbare Substanzen (Alprostadil), die die Schwellkörpermuskulatur relaxieren und sone „künstliche“ Erektion bewirken. Der große Vorteil der Methode ist, dass sie sogar dann funktioniert, wenn die Nervenbahnen zwischen Gehirn und Penis geschädigt oder unterbrochen sind. Und dann kann es sein, dass der Abbau der Substanz, in diesem Falle eben der PDE5-Hemmer nicht länger so funktioniert, wie er soll. Wohin soll der Ring? Die gängigste Art, den Ring anzubringen, ist am unteren Penisschaft. Die Kosten für eine Behandlung der erektilen Dysfunktion können bis zu 600 Euro betragen. Die ganzen Kosten werden von der Krankenkasse übernommen. Im wirklichen leben haben wir es oft mit Mischformen zu tun, und wie ebenderselbe, werden auch die rein organisch bedingten Erektionsstörungen bei immer von psychologischen Problemen begleitet. Weitere mögliche Folgen der Therapie sind kleine Infektionen oder Blutergüsse, die durch die verwendete Nadel verursacht werden können. Seitdem bezahlen Krankenkassen im besten Falle noch Vakuum-Erektionshilfen, Schwellkörper-Implantate, Erektionsringe, eine Operation sowie psychotherapeutische Behandlungen.